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	<title>Assoziation Umtrunk</title>
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		<title>Assoziation Umtrunk</title>
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		<title>Lies Feed The Machine – Teilnehmende Beobachtung – Epics of the Wild East 2.</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 12:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hellospritty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Prolog. Nachdem ich einen kleinen Text über meine Begegnung mit dem lustbetontesten Menschen meines großartigen Viertels geschrieben habe, ist es an der Zeit, sich angemessen, auf das erste bewusst zu erlebende Crust-Konzert meines Lebens vorzubereiten. Dazu ist es nicht unbedingt nötig, dass ich über erschöpfende Informationen über das zu untersuchende Milieu verfüge. Ziel der teilnehmenden [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hellospritty.wordpress.com&amp;blog=4957692&amp;post=40&amp;subd=hellospritty&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prolog.</p>
<p>Nachdem ich einen kleinen Text über meine Begegnung mit dem lustbetontesten Menschen meines großartigen Viertels geschrieben habe, ist es an der Zeit, sich angemessen, auf das erste bewusst zu erlebende Crust-Konzert meines Lebens vorzubereiten. Dazu ist es nicht unbedingt nötig, dass ich über erschöpfende Informationen über das zu untersuchende Milieu verfüge.  Ziel der teilnehmenden Beobachtung ist es oft, überhaupt erst einen Überblick über das soziale Phänomen zu gewinnen &#8211; „deskriptives“ Vorgehen nennt sich das. Am Ende dieses Abends; besser: am nächsten Morgen, werde ich hoffentlich die Crust-Szene besser verstehen können. <span id="more-40"></span><br />
Doch natürlich gehe ich nicht völlig blind in mein Unterfangen. Durch Gespräche mit Angehörigen der Szene und Kennern konnte ich schon einiges Orientierungswissen sammeln. „Crusten“ (sprich: „Krusten“) tragen abgeranzte Klamotten, die oft den „Kutten“ der Punk-Subkultur ähneln, auch wenn, auch aufgrund des in der Szene weit verbreiteten Veganismus, eher Jeans-Jacken und -Westen „in“ sind: Aufnäher, Beschriftungen, Verzierungen mit Nieten, etc.; desweiteren sind auch „Verzierungen“ (Body Modifications) des eigenen Körpers beliebt: Piercings, Tätowierungen, sog. Dreadlocks (verfilzte Haawürste); auf Konzerten betrinkt man sich gern hemmungslos. Über die Musik weiß ich kaum etwas. Aufgrund fehlenden Internetzugangs war eine Recherche nicht möglich. Allerdings sind die Kenntnisse der Kleidungsgewohnheiten des Milieus sehr nützlich, kann ich mich doch so etwas unauffälliger kleiden und in das Milieu eintauchen, ohne die distanzierte Rolle des Außenstehenden überwinden zu müssen. Desweiteren werde ich einigermaßen alkoholisiert in die Studie gehen. Das ist sicherlich wissenschaftlich nicht unumstritten. Allerdings verfüge ich dank jahrelanger Erfahrung mit missbräuchlichem Alkoholkonsum über ein gewisses Expertentum im Erleben von Rauscherfahrungen; eine Verfälschung ist meiner Meinung nach nicht zu erwarten. Desweiteren muss beachtet werden, dass ein Eintauchen in der Masse, ein unverfälschtes Wahrnehmen der Stimmung und Praktiken, in diesem Zusammenhang niemals ein „Verfälschen“ der Ergebnisse bedeuten kann. Solche Ansichten rühren sicherlich aus dem Verfolgen des Holzwegs des Positivismus.<br />
Jetzt heißt es erstmal Kräfte sammeln und nach dem vorerst letzten Bier vor dem Konzert noch einige Stunden Schlaf nachholen. Keine Sorge, die nächsten Biere kühlen gerade im Kühlschrank auf die perfekte Trinktemperatur herunter. Berliner Pilsener – yes ya!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hellospritty.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hellospritty.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hellospritty.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hellospritty.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hellospritty.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hellospritty.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hellospritty.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hellospritty.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hellospritty.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hellospritty.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hellospritty.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hellospritty.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hellospritty.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hellospritty.wordpress.com/40/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hellospritty.wordpress.com&amp;blog=4957692&amp;post=40&amp;subd=hellospritty&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ich will nur noch konsumieren – ich will leben wie ein Tier!</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 11:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hellospritty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[So schallte es über die Straße, als ich gerade an der Tram-Station stand, um auf die Straßenbahn zu warten, die mich zur Uni und damit zu einer zu schreibenden Klausur fahren sollte. Was zur Hölle?! Ein neuer Verrückter in meinem Kiez. Einer den ich noch nicht kenne?! Tatsächlich, quer über die Fahrbahn torkelte, wälzte, stampfte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hellospritty.wordpress.com&amp;blog=4957692&amp;post=38&amp;subd=hellospritty&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So schallte es über die Straße, als ich gerade an der Tram-Station stand, um auf die Straßenbahn zu warten, die mich zur Uni und damit zu einer zu schreibenden Klausur fahren sollte. Was zur Hölle?! Ein neuer Verrückter in meinem Kiez. Einer den ich noch nicht kenne?! Tatsächlich, quer über die Fahrbahn torkelte, wälzte, stampfte langsam ein Koloss von einem Menschen, der wahrscheinlich schon so einiges konsumiert hatte und schrie immer wieder sein Mantra. „Ich will nur noch konsumieren – ich will leben wie ein Tier!“. Vernünftig, dachte ich mir und auch eine willkommene Abwechslung zu der heruntergekommenen Verrückten, die einen ab und an mit ihren scheiß-moralischen Klohaussprüchen zu Umwelt- und Nächstenliebe auffordert. „Erkennt endlich blablablabla“ &#8211; halt die Fresse! <span id="more-38"></span> Mit dieser Kaputten verbindet den sympathischen Kerl nur sein missionarischer Eifer. Als er nach kurzer Zeit die kleine zusammengewürfelte Truppe an der Haltestelle erreicht hat, wurde er ausführlicher und brüllte einen Typen an, der nicht sehr glücklich schien. „Ich will nur konsumieren – ich will leben wie ein Tier! Und ich bin das Tier!“ &#8211; aha -, naja, das hätte man sich fast denken können. Wer so drauf ist, der macht sich natürlich nicht die Mühe, seinen Lebensweg snobistisch auszumalen, der sagt einfach, wie es ist &#8211; „Ficken, pennen, fressen&#8230; und saufen!“ fuhr er also fort und gewährte Einblicke in sein Schandmaul. Wenige Zähne waren verblieben. In der Tat sah ich nur einen einzigen und viele faulige, schwarze Stümpfe. Nun ja, in seinem Milieu steht das dem Ziel „ficken“ bestimmt nicht im Wege. Immerhin, er ist Philosoph, damit kann er bestimmt die ein oder andere beeindrucken.</p>
<p>Ich stieg also in die Straßenbahn und war drauf und dran, durch die sich schließende Tür noch „Vernünftig, Alter, sehr vernünftig!“ zu rufen und ein oder zwei nach oben weisende Daumen zu präsentieren. Ich „defektierte“, wie man in meinem Milieu sagt. Auf schlecht Deutsch: Ich kniff. Was solls, ich bin mir sicher, dass man sich eines Tages wieder über den Weg läuft, ein paar Worte wechselt, anstößt, ich werde ihm auf jeden Fall das Geld für ein, zwei, je nach Fasson auch drei Bier ausgeben. Er hat es verdient. Er lebt ein gutes Leben, geht einen gerechten Weg. Er verlangt das Geld nicht, scheißt im richtigen Maße auf seine Umwelt – damit ist er mir sympathischer als diese Hippie-Ratte „Öff Öff“, der so tut, als würde er nonkonformistisch und „anders“ leben, aber eigentlich durch seine kulturindustrielle Selbstvermarktung – vulgo: Prostitution -  als fleischgewordenes schlechtes beziehungsweise gutes Gewissen des bisweilen naturbewussten und, was damit einhergeht, bisweilen fortschrittsfeindlichen Scheißdeutschen sein Geld macht. „Öff Öff“ ist also nicht unabhängig von Markt und Kapitalismus, nur weil er sich stetig beschenken lässt.   „Öff Öff“ ist in höchstem Maße abhängig, davon dass er gefällt, dass er Idioten findet, die ihn beschenken. Dem würde ich niemals auch nur einen Pfifferling geben. Vielleicht mal eine Schelle.</p>
<p>Halb zehn in Deutschland, ein Mann läuft sturzbetrunken über eine Straße und brüllt „Ich will nur noch konsumieren – ich will leben wie ein Tier!“. So do I. Prost mit einem „Premium Beer“ aus Prague.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hellospritty.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hellospritty.wordpress.com/38/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hellospritty.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hellospritty.wordpress.com/38/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hellospritty.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hellospritty.wordpress.com/38/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hellospritty.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hellospritty.wordpress.com/38/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hellospritty.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hellospritty.wordpress.com/38/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hellospritty.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hellospritty.wordpress.com/38/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hellospritty.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hellospritty.wordpress.com/38/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hellospritty.wordpress.com&amp;blog=4957692&amp;post=38&amp;subd=hellospritty&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Das war meine Fusion: Erinnerungsbrei</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 12:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hellospritty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Na super, nachdem das Ausbleiben der Party- und Reise-Berichte von verschiedenen Personen bemängelt wurde, habe ich mich breitschlagen lassen, mal wieder was zu schreiben. Erinnern kann ich mich auch grad nur nach der Nachfrage zu einem Fusion-Bericht. Nun gut, in der Natur der Sache liegt ja schon mal, dass viele Ereignisse am Boden des Bierglases [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hellospritty.wordpress.com&amp;blog=4957692&amp;post=32&amp;subd=hellospritty&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na super, nachdem das Ausbleiben der Party- und Reise-Berichte von verschiedenen Personen bemängelt wurde, habe ich mich breitschlagen lassen, mal wieder was zu schreiben. Erinnern kann ich mich auch grad nur nach der Nachfrage zu einem Fusion-Bericht. Nun gut, in der Natur der Sache liegt ja schon mal, dass viele Ereignisse am Boden des Bierglases versickern, also erwartet nicht zuviel. Außerdem schlage ich vor, den Blog ordentlich zu vermassen. Es sollten also auch mal andere Leute was schreiben und außerdem seid ihr aufgerufen, in den Kommentarspalten zu ergänzen und von euren Erlebnissen zu berichten.</p>
<p><span id="more-32"></span></p>
<p>Die Anfahrt.</p>
<p>Diese war vielleicht schon der interessanteste Teil der Fusion. Sonst besorge ich mir ja immer eine Mitfahrgelegenheit und meditiere dann auf dem Weg zum Ziel vor mich hin. Vor der Fusion war ich mir allerdings noch wenige Tage vor dem Festival nicht sicher, ob ich überhaupt hinfahren würde. Nichts da mit langfristiger Planung oder Komfort. Bis 01:00 Uhr früh war ich denn auch noch auf Trampen eingestellt. Das wäre übrigens eine Premiere für mich gewesen. Glücklicherweise erreichte mich dann eine SMS und die Fahrt mit der Kutsche eines mehr oder weniger sympathischen Punker-Pärchens aus einem (ex-?)Besetzten Haus war geritzt. Sowieso ein ziemliches Glück: Mein ursprünglicher Mittramper hatte auch einen Platz gefunden; ich hätte also allein dagestanden.</p>
<p>Ich verlud also das Bier in den Stoffbeutel und machte mich auf dem Weg. Nun musste nur noch das Problem des Eintritts gelöst werden. Aufgrund verschiedener Einkäufe und den immer zu berappenden Fixkosten war ich tief im Minus. (&#8230;) Ich stand zwar schon einige Tage mit Genossen von überall her in Verbindung, &#8216;nen Arbeitsplatz oder sonstigen Freikartengarant hatte ich leider trotzdem nicht gefunden. So hieß es erstmal, ins Blaue zu fahren. Eigentlich auch ganz angenehm, aber das ganze Herumtelefoniere auf der Fahrt ging mir dann doch ganz schön auf den Sack. Dazu kam zu allem Unglück ein veritabler Kater bzw. eine nervende Dehydrierung. Diese wiederum schien in positiv kausalen Zusammenhang zu meinem Bierkonsum auf den ersten Stunden der Fahrt zu stehen. Jener hatte auch dazu geführt, das mir bald vieles egal war und ich mich schon beim ersten Zwischenstop bei einer Supermarktkette der Mittelpreisklasse vor mehreren Handvoll Einkaufenden entblößte, um auf dem Parkplatz Wasser zu lassen. Dementsprechend unsubtil versuchte ich mir bei den ersten bekannten Gesichtern aus Berlin ein Bändchen zu erschnorren und wurde abgewiesen. Naja, was solls, schlussendlich wieselte ich mich trotzdem hinein und stand endlich im Festival. Bald hatte ich im Barrio einer befreundeten Gang die Klamotten abgeladen und einen Pennplatz angeboten bekommen. Kurz ausruhen, sich mit Prosecco und Jägermeister gestärkt und weiter ging es, um die Homies von der AU aufzusuchen.</p>
<p>Donnerstag.</p>
<p>Deren Barrio sah aus, als wäre es von recht dummen und ungeschickten Grundschülern errichtet und dann von eben jenen nach stärkerem Alkoholkonsum Nachts, also bei völliger Dunkelheit, und unter Berücksichtigung des „Rechts des Stärkeren“ nach Sympathien neugeordnet geworden – die völlige Vermüllung der nächsten Tage, die einige Veteranen an das Force Attacks erinnerte, konnte meinen wohlwollenden Blick noch nicht trüben. Zwischen den Zelten, deren Ausgänge in alle Himmelsrichtungen wiesen, war selten mehr Platz als für zwei oder drei stehende Personen. Das war allerdings nicht unbedingt die Schuld der AU-Member, es sah trotzdem scheußlich aus. Hier verlassen mich meine Erinnerungen, ich weiß nur noch, dass ich zu meinem Headquarter zurückkehrte und mich nach dem Konsum verschiedener Rauschmittel ziemlich bald in größerer, sympathischer Gruppe auf dem Weg zur – mir verhassten, weil prolligen und an eine Freiluft-Dorfdisko erinnernde – Turmbühne befand. Auf dem Weg wurden noch bekannte Szenen aus dem Klassiker „Ernst Thälmann – Führer seiner Klasse“ (nach Aussage des Regisseurs, der auf den ersten Teil – Ernst Thälmann &#8211; Sohn seiner Klasse &#8211; noch einige Stücke hält, ist dieser Film politisch höchstens ein unfreiwillig-komisches Stück zur Ansicht plumper Propaganda) nachgestellt, was aufgrund des Entgrenzungslevels allerdings mehr schlecht als recht gelang. Progressiverweise nahm der auf dem Podest stehende Sprecher, der eigentlich Thälmann war, plötzlich die Rolle eines verunsicherten, streikenden Arbeiters ein, während die zuhörende Menge in Aufhebung des Avantgarde-Konzepts selbst das Heft in die Hand nahm und den Streik forderte. Ein Finger ist eine Faust!</p>
<p>Danach wurde eine Weile gut abgestampft, bis nach Abklingen der ersten Fusion-Euphorie und anderer irrationaler Zustände die Wahrnehmung wieder kam und man überraschenderweise feststellte, dass ebenso inakzeptabler wie eintöniger Proletentechno gespielt wurde. Immerhin: Die Visuals wussten zu überzeugen. Ui, guck mal da!</p>
<p>Nun wurde noch eine kleine (oder größere, ich habe keine verdammte Ahnung) Ehrenrunde gedreht und abermals der Weg zum Headquarter angetreten. Mittlerweile ließ man es sich nicht nehmen, lauthals einige Klassiker der Arbeiterbewegung zu schmettern, die auch überraschend textsicher vorgetragen wurden. In das Festzelt zog man mit der zweiten Strophe der Internationalen auf den Lippen ein und hörte auch nachdem man sich hingesetzt hatte, nicht auf zu singen. Nachdem man alles dafür getan hatte, um sich noch mehr in Stimmung zu bringen, wurde das letzte Aufgebot an Party-Potential aufgesammelt und man machte sich wieder auf den Weg Richtung Musik. Hier gehen meine Erinnerungen nun wirklich in einen grauen Gedankenbrei über. Einige Stunden später stand auf jeden Fall ein auf vier oder sechs Leute zusammengeschrumpftes Grüppchen vor der Bühne nahe der Festwiese. Gegen Acht Uhr hatte ich dann endgültig keinen Bock mehr und stapfte ziemlich zufrieden nach Hause. Dort sollte ich dann noch mein Basecap an die Antifa verlieren, so dass ich den Rest der Fusion mit Fischerhut und rosanem Truckercap unterwegs war&#8230;</p>
<p>Dicht und (&#8230;) wie lange nicht mehr gewesen. Ich brauchte fast den gesamten Freitag, um mich vom Donnerstag zu erholen.</p>
<p>Danach hatte ich nicht mehr soviel Spaß, auch wenn das ein oder andere schöne Ereignis einem noch die Fusion versüßen sollte . Der Tod des King of Pop, der mir persönlich relativ egal war, aber ansonsten Gesprächsthema Nummer 1, schlug vielleicht einigen aufs Gemüt. Erwähnenswert vielleicht noch der gut 400-Personen große Jacko-Gedenk-Moonwalk um die Turmbühne herum und die Begegnung mit <a href="http://auxarmes.blogsport.de" target="_self">aux armes</a>, dessen Sieg über das Riesen-Bierglas und den Präsi der Saufproleten von uns hiermit skrupellos propagandistisch ausgeschlachtet wird. Herzlichen Glückwunsch nochmals an dieser Stelle – der Mythos, so es ihn denn jemals gab, ist gebrochen! <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Achso, die Begegnung: Erst traf ich ihn noch relativ nüchtern, wenig später nochmal am Anfang einer anscheinend ziemlich langen Schicht, in die er vernünftigerweise mittelstark angesoffen und heftig am Sitzraven startete&#8230;</p>
<p>Achja: Erstes AU-Apparel erblickten das Licht der Welt, weitere Sternstunden der Oberbekleidung werden folgen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hellospritty.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hellospritty.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hellospritty.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hellospritty.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hellospritty.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hellospritty.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hellospritty.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hellospritty.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hellospritty.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hellospritty.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hellospritty.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hellospritty.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hellospritty.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hellospritty.wordpress.com/32/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hellospritty.wordpress.com&amp;blog=4957692&amp;post=32&amp;subd=hellospritty&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>»Chaostruppe Saufproleten«</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 12:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hellospritty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn das Verhältnis der AU und der Saufproleten kaum besser sein könnte, halten wir die &#8211; je nach Lage &#8211; Konkurrenten bzw. Verbündeten unter lockerer Beobachtung. Eher zufällig stießen wir vor wenigen Wochen auf Hinweise auf einen Führungsstreit innerhalb der Truppe, die sich immer weiter verdichteten. Ein anonym geposteter Artikel verschafft nun Klarheit, wir [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hellospritty.wordpress.com&amp;blog=4957692&amp;post=30&amp;subd=hellospritty&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn das Verhältnis der AU und der Saufproleten kaum besser sein könnte, halten wir die &#8211; je nach Lage &#8211; Konkurrenten bzw. Verbündeten unter lockerer Beobachtung. Eher zufällig stießen wir vor wenigen Wochen auf Hinweise auf einen Führungsstreit innerhalb der Truppe, die sich immer weiter verdichteten. Ein <a href="http://besserscheitern.wordpress.com">anonym geposteter</a> <a href="http://szene.blogsport.de/2009/04/01/nur-so/#comment-121">Artikel</a> verschafft nun Klarheit, wir wollen ihn euch nicht vorenthalten. Gleichzeitig wollen wir die im Artikel lancierten Gerüchte energisch entkräften: Für die Mitglieder der AU besteht Entwarnung. Ein Zustrom barbarisierter, zu menschlichen Umgangsformen kaum fähiger und verwahrloster Ost-Trinker steht <strong>nicht</strong> bevor!</p>
<p><span id="more-30"></span></p>
<div class="comment-content">
<p>Mango Mecke hat die Schlacht gewonnen – vorerst. Der 56-Jährige ist alter und neuer Vorsitzender der Sauf – Truppe. Nach einem monatelangen Machtkampf setzte sich der Präsi gegen seinen Herausforderer Josef Szene durch, den 2. Vorsitzenden der SPNS Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern.</p>
<p>Weil damit zu rechnen war, dass der Showdown nicht gerade gesittet über die Bühne gehen würde, hatte die SPNS sämtliche Journalisten bereits am Samstag kurz nach Beginn aus dem Feuchter-Willi-Saal geworfen, in den sich die Sauf Proleten in letzter Minute eingeschlossen hatten. Die Wahrheit über den Zustand der Partei sollte lieber nicht unkontrolliert in die Öffentlichkeit getragen werden. Doch auch ohne Live-Erlebnis ist klar: Die SPNS kämpft nicht nur wirtschaftlich um ihre Existenz(Finanzkrise, Semesterbeginn, etc.), die Partei ist intern völlig zerstritten. Derart tief sind die Gräben, dass nicht einmal ein Auseinanderbrechen auszuschließen ist.</p>
<p><strong>„Kritische Loyalität“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>62 Prozent der 214 Delegierten stimmten am späten Samstagabend für Mecke, kein eindrucksvoller Vertrauensbeweis, auch wenn der SPNS-Chef die Wahl so verstanden haben will. Szene jedoch konnte nur etwa halb so viele Stimmen auf sich vereinen. </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Szene gratulierte Mecke zwar unmittelbar nach der Kampfabstimmung. Später verwies er aber auch darauf, dass 72 Stimmen gegen den Parteichef ein deutliches Zeichen seien. Gegenüber SPIEGEL ONLINE hatte Szene schon vor dem Parteitag betont, dass er eine neuerliche Wahl des Präsis nur als „temporäre Geschichte“ betrachten werde. </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Gerüchten über eine mögliche Spaltung der SPNS widersprachen die Lager aus Mecklenburg-Vorpommern und Amsterdam. In Party-Army-Foren im Internet war zuletzt spekuliert worden, Szene und seine Fraktion könnten bei einer Widerwahl des Präsis zur Berliner AU überlaufen.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Eine massive Abwanderungsbewegung von der SPNS zur AU dürfte kurzfristig wohl nicht bevorstehen. Der Präsi wird aber künftig noch mehr Gegenwind bekommen. Sollten Wahlerfolge ausbleiben oder im Zuge der Finanzaffäre Details ans Licht kommen, die auch den Parteichef belasten, dürfte Szene der erste sein, der den Finger in die Wunde legt. Des Präsis Hausmacht dürfte dann weiter schrumpfen.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Mecke schart Vertraute um sich</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Hinter verschlossenen Türen schaffte der es in der vergangenen Woche aber in der stundenlangen Aussprache offenbar, die Mehrheit der Delegierten erst einmal davon zu überzeugen, dass er vom Tanzgebaren seines langjährigen Vertrauten und Schnapsmeisters nicht gewusst habe.</strong></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hellospritty.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hellospritty.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hellospritty.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hellospritty.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hellospritty.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hellospritty.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hellospritty.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hellospritty.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hellospritty.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hellospritty.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hellospritty.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hellospritty.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hellospritty.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hellospritty.wordpress.com/30/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hellospritty.wordpress.com&amp;blog=4957692&amp;post=30&amp;subd=hellospritty&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Eine Logo-Skizze und ein Myspace-Profil!</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 16:18:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hellospritty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[So, das wäre erstmal meine Skizze für ein Logo der Assoziation. Es ist, wie nicht zu verkennen, an das Oi!-Logo angelehnt, allerdings war ich zu unfähig als auch zu faul, alle Farben auf grau umzustellen. Das ist allerdings kein Problem, wie mir grad auffällt, naja, zu spät. Ansonsten hat die Assoziation jetzt myspace und fordert [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hellospritty.wordpress.com&amp;blog=4957692&amp;post=29&amp;subd=hellospritty&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://hellospritty.files.wordpress.com/2009/01/au.jpeg?w=465&#038;h=427" alt="Assoziation Umtrunk" title="Assoziation Umtrunk" width="465" height="427" class="alignnone size-full wp-image-28" /></p>
<p>So, das wäre erstmal meine Skizze für ein Logo der Assoziation. Es ist, wie nicht zu verkennen, an das Oi!-Logo angelehnt, allerdings war ich zu unfähig als auch zu faul, alle Farben auf grau umzustellen. Das ist allerdings kein Problem, wie mir grad auffällt, naja, zu spät.</p>
<p>Ansonsten hat die Assoziation jetzt myspace und fordert euch auf, alle zu adden, was das Zeug hält: www.myspace.com/assoziation_umtrunk.</p>
<p>Nuja, das mit dem Lied macht gerade Schwierigkeiten, aber das kriegen wir auch noch hin.</p>
<p>So long: Cheers and Oi!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hellospritty.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hellospritty.wordpress.com/29/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hellospritty.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hellospritty.wordpress.com/29/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hellospritty.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hellospritty.wordpress.com/29/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hellospritty.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hellospritty.wordpress.com/29/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hellospritty.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hellospritty.wordpress.com/29/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hellospritty.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hellospritty.wordpress.com/29/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hellospritty.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hellospritty.wordpress.com/29/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hellospritty.wordpress.com&amp;blog=4957692&amp;post=29&amp;subd=hellospritty&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Assoziation Umtrunk</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Rezepte vom Präsi</title>
		<link>http://hellospritty.wordpress.com/2009/01/09/rezepte-vom-prasi/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 18:33:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hellospritty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte vom Präsi]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Not frisst der Teufel Fliegen oder auf Ostdeutsch: &#8222;Wir hatten ja nichts!&#8220;. So gehts auch manchmal dem Präsi; eines der Rezepte, die bei der kreativen Benutzung der begrenzten eigenen Ressourcen so entstehen, möchte ich euch jetzt mal präsentieren. Wurzelpeter ist ja an sich schon ziemlich lecker, aber irgendwann kommt der Moment &#8211; zum [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hellospritty.wordpress.com&amp;blog=4957692&amp;post=26&amp;subd=hellospritty&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Not frisst der Teufel Fliegen oder auf Ostdeutsch: &#8222;Wir hatten ja nichts!&#8220;. So gehts auch manchmal dem Präsi; eines der Rezepte, die bei der kreativen Benutzung der begrenzten eigenen Ressourcen so entstehen, möchte ich euch jetzt mal präsentieren.</p>
<p>Wurzelpeter ist ja an sich schon ziemlich lecker, aber irgendwann kommt der Moment &#8211; zum Beispiel wenn eh wenig im Magen ist &#8211; an dem man auch von diesem Likörchen nichts mehr herunterbekommt. Mir ist allerdings aufgefallen, dass sich Wurzelpeter super mischen lässt. Während Wurzelpeter-Energy noch vom Billig-Energydrink versaut wurde, konnte Wurzelpeter-Mate in allen Belangen punkten. Die Mate färbte sich etwas dunkler und sah damit sehr edel aus. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wurzelpeter-Mate, das Trendgetränk der prekarisierten Jugend.</p>
<p>Nihilistische Partei Berlins &#8211; Wackender Pfad.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hellospritty.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hellospritty.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hellospritty.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hellospritty.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hellospritty.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hellospritty.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hellospritty.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hellospritty.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hellospritty.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hellospritty.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hellospritty.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hellospritty.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hellospritty.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hellospritty.wordpress.com/26/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hellospritty.wordpress.com&amp;blog=4957692&amp;post=26&amp;subd=hellospritty&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>A! U! Riotkru!</title>
		<link>http://hellospritty.wordpress.com/2008/12/01/a-u-riotkru/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 09:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hellospritty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine unvollständige Erzählung des Abends. Den Weg zur Party fanden nur relativ wenig Leute, außerdem sagten noch Gäste aus den beiden Städten im Norden Deutschlands, die eine so innige Freundschaft mit einander verbindet, ab, sodass sich eher ein Kernkompetenzteam zusammen fand. Über die Leute, die da waren, habe ich mich dafür umso mehr gefreut und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hellospritty.wordpress.com&amp;blog=4957692&amp;post=23&amp;subd=hellospritty&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21   false false false         MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;   &lt;![endif]--> Eine unvollständige Erzählung des Abends.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Den Weg zur Party fanden nur relativ wenig Leute, außerdem sagten noch Gäste aus den beiden Städten im Norden Deutschlands, die eine so innige Freundschaft mit einander verbindet, ab, sodass sich eher ein Kernkompetenzteam zusammen fand. Über die Leute, die da waren, habe ich mich dafür umso mehr gefreut und das nicht nur, weil sie einige der wenigen Gäste waren.</p>
<p class="MsoNormal">Zum Einstand gab es neben gegenseitigem Gepöbel und Asi-Musik Geschenke: Süßigkeiten und handgemachte Accessoires! Erfreulicherweise hatte sich auch ein Großteil der Gäste an die Kleidungsempfehlung gehalten und kleidete sich locker-leger in Jogginghosen. Denen, die keine mit hatten, konnte teilweise noch geholfen werden. Auch bei wenigen Leuten ein sehr cooler Anblick.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Auf der Butze wurde erstmal die Größe der Wohnung und das fast vollständige Fehlen von Möbelstücken bewundert und sich kräftig warm getrunken. Da die Absage von Teilen der Angekündigten erst am Abend selbst bekannt wurde, war der Party-Pöbel bald vollständig und es ging los in Richtung Reeperbahn, pardon: Innenstadt.</p>
<p class="MsoNormal">Man erlebt immer wieder neues: Wegen ungebührlichem Verhaltens und der Erregung öffentlichen Ärgernisses bzw. dem Nicht-Einhalten einer Kleiderordnung den Zugang zu einem „linken Freiraum“ verwehrt zu bekommen stellt sicherlich für uns alle ein Novum dar. Nächstes Mal Schweigemarsch zur Location, keine Turnschuhe und mehr Frauen mitbringen!</p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-23"></span></p>
<p class="MsoNormal">Glücklicherweise standen uns noch mehrere andere Möglichkeiten der Abend-Gestaltung offen, so dass sich die Pöbel-Karawane lautstark weiterbewegte. Unter anderem enstanden einige Fotos, die wohl bald auf bestimmten StasiVZ-Profilen zu bewundern sein werden. Wir entschlossen uns schließlich spontan, eine Privat-Party aufzusuchen. Diese wusste durchaus zu überzeugen: Es gab kostenlosen Alkohol in annehmbaren Mengen, einen DJ, der einen mit Ansagen wie „Wö sind die Hände? Die Häääändö!“, „Yeahuah!“ und Zwischenrufen belustigte und – was wohl am wichtigsten ist – einen Mettigel. Diesem war übrigens auch zu verdanken, dass einige der Crew bald nicht nur nach Alkohol, sondern auch nach Zwiebeln dünsteten.</p>
<p class="MsoNormal">Wie es so auf Parties ist, bei denen Dutzende von Leuten anwesend sind, die die Gastgeber überhaupt nicht kennen, drehte circa die Hälfte der Besucher der Party mit der Zeit ganz gut auf: Unter anderem Sauereien und Flecken, die obligatorischen Scherbenhaufen, ein geplünderter Kühlschrank und ausgeräumte Alkvorräte. Unter anderem.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Da aber auch Studi-Privatparties nicht ewig unterhalten, zog es uns mit der Zeit weiter auf die nächste Party, mit einem Zwischenstopp zum Nachtanken und Kräfte schöpfen in der Bat-Höhle.</p>
<p class="MsoNormal">Tanzen, einige Cocktails, Pfeffi und das Erlahmen der Kräfte. Zu Hause angekommen machte es sich der besoffenste Mensch des Abends erst einmal auf dem Boden bequem und randalierte dort ein bisschen. Glücklicherweise war die Aktionsreichweite des Genossen stark begrenzt. Irgendwann schaffte er es sogar nochmal, sich aufzurichten, seine Füße trugen ihn sofort in die Küche, wo er sich als erstes ein neues Bier öffnete. Das war übrigens n a c h d e m er <em>zum ersten Mal</em> vergessen hatte, in welcher Stadt er sich eigentlich befindet&#8230; Beim zweiten Mal stand er murmelnd vom Boden auf, wo er in der Zwischenzeit eingeschlafen war, zog sich an und „ging nach Hause“. Zumindest bis vor die Haustür, wo ihm auffiel, dass der Weg nach Hause wohl zu Fuß etwas länger dauern würde&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Nicht so viele Worte: Es war ein wirklich geiler Abend, nicht jede Suffanekdote kann bzw. muss erzählt werden und es hat unheimlich viel Spaß gemacht, mal mit den Atzen von zu Hause etwas im Exil zu unternehmen. Schade, dass gerade die Leute abgesagt haben, auf die ich mit am meisten gefreut habe. Die letzte gemeinsame Fahrt in die hässlichste Stadt der Welt liegt auch schon ganz schön lange zurück und muss jetzt endlich mal wiederholt werden. Es gilt an die letzten Erlebnisse anzuknüpfen, die unter anderem im Genuss von Russian Standard in rauen Mengen, der Einführung des Wortes „Habibi“ in die örtliche Szene, unfreiwillig (und erst im nachhinein) komischer Interaktion mit baumlangen Nazis und einer Pöbeltour durch den Kiez, die sich gewaschen hatte,<span> </span>bestanden. Mir fällt gerade ein: Das Foto, wie wir die Skyline der Stadt anpöbeln und alle gemeinsam in den Fluß der Stadt urinieren sind sehr groß. Die muss ich wiederfinden und mal Herumreichen. An die Leute, die nicht da waren: Ihr habt was verpasst und mit euch allen wäre es zehnmal geiler gewesen. Trotzdem: Ihr bleibt nicht von uns verschont. Macht eure Töchter fein, schließt eure Alkvorräte weg und bereitet schon mal die bedingungslose Kapitulation vor der jugendlichen Unvernunft vor.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Am nächsten Tag. Nachdem der Großteil abgereist war und ich mit den letzten zwei verbliebenen und ältesten Freunden im Ekel-Imbiss meines Vertrauens hockte, reifte übrigens ein Entschluss in mir, mit dem ich mich schon länger schwanger trug: Ich habe überhaupt keine Lust mehr, die besten Jahre meines Lebens in einer Stadt zu verbringen, die nicht die meine ist und meine Freunde nur ab und an und dann nur am Wochenende zu sehen. Den Gedanken, das Studienfach zu wechseln, wälze ich sowieso schon seit längerem und die hier abgeleisteten Semester kann ich eventuell sogar anrechnen, wenn ich nur den Studienort, aber nicht das Fach wechsle. Im neuen Studienstandpunkt wird der Lehrfokus mehr auf Gelaber und weniger auf handfestes und Sozialtechnologie gelegt: Perfekt.</p>
<p class="MsoNormal">Nochmal schlau machen, Erkundigungen einholen und wenn alles klappt, kehrt der verlorene Sohn schon nächstes Jahr wieder heim.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Außerdem: Warum ist Schweinesuff in unseren Breitengraden eigentlich so ein „Jungsding“? Bis jetzt besteht die AU ausschließlich aus Typen, das ist doch doof. Mädchen und Frauen: Durchbrecht die Mauern der heterosexistischen Erziehung; nur in der blauen Bewegung ist eure vollständige Emanzipation möglich! Die AU versteht sich in dieser Hinsicht klar als Ausbildungsbetrieb.</p>
<p class="MsoNormal">
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hellospritty.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hellospritty.wordpress.com/23/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hellospritty.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hellospritty.wordpress.com/23/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hellospritty.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hellospritty.wordpress.com/23/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hellospritty.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hellospritty.wordpress.com/23/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hellospritty.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hellospritty.wordpress.com/23/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hellospritty.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hellospritty.wordpress.com/23/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hellospritty.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hellospritty.wordpress.com/23/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hellospritty.wordpress.com&amp;blog=4957692&amp;post=23&amp;subd=hellospritty&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Samstag</title>
		<link>http://hellospritty.wordpress.com/2008/11/21/samstag/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 16:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hellospritty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast eine Woche später will ich mich doch nochmal schnell daran machen, auch einen kleinen Bericht des Samstags zu veröffentlichen. Allein schon, weil dieser T a g die bessere Party war. Leider sind meine Erinnerungslücken um einiges größer, als die vom Freitag. Das ist aber auch kein Wunder, schlieálich habe ich den Bericht zum Freitag [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hellospritty.wordpress.com&amp;blog=4957692&amp;post=19&amp;subd=hellospritty&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast eine Woche später will ich mich doch nochmal schnell daran machen, auch einen kleinen Bericht des Samstags zu veröffentlichen. Allein schon, weil dieser T a g die bessere Party war. Leider sind meine Erinnerungslücken um einiges größer, als die vom Freitag. Das ist aber auch kein Wunder, schlieálich habe ich den Bericht zum Freitag nach nur etwa fünf Stunden Schlaf und vor der Verarbeitung des letzten (Rest-)Alks verfasst. Nuja: Zu einer solchen sollte es garnicht mehr kommen.</p>
<p class="MsoPlainText">
<p class="MsoPlainText">Nachdem ich den Bericht fertig geschrieben hatte, machte ich erstmal schön laut Elektro-Musik an und qu„lte damit Mr. Szene aus dem Koma. Nach den ersten paar Liedern, als mein Zimmergenosse gerade etwas wach wurde, knallten mich die zwei Bier und das wenige Essen nochmal weg. Ich warf mich nochmal aufs Klappbett (&#8222;vom Sperrmüll&#8220;, WG-Mitbewohner) und konnte mich eine gute halbe Stunde nur noch dazu aufraffen, leiser und lauter zu stellen.</p>
<p class="MsoPlainText">Bald erinnerte sich mein Körper jedoch wieder, wie der aufrechte Gang zu bewerkstelligen ist und man schleppte sich gemeinsam ins Nachbarzimmer. Dort wurde McKay geweckt &#8211; die Rache folgte auf dem Fuá und so wurde uns in einem unerwartetem Moment McKays breiter, haariger Arsch pr„sentiert. Rückzug!</p>
<p class="MsoPlainText">Die Augen fest zugedrückt und wieder aufs Klappbett geworfen. Da hört man schon McKay Szenes Namen rufen&#8230; das Bild wie Mecke nun völlig nackt im Türrahmen steht und &#8222;tanzt&#8220; werde ich so schnell nicht vergessen&#8230; leider! Schäbig! Ich war anscheinend nicht der einzige, der noch erheblichen Restalk intus hatte. Das ist das Glück des wahren Trinkers: Aufstehen und schon besoffen sein.</p>
<p class="MsoPlainText">
<p class="MsoPlainText">Nunja, nachdem man sich darauf geeinigt hatte, die Erkundungen des eigenen Körpers und die zaghaften Ausflüge in das Reich der Sexualit„t auf den späteren Abend zu verschieben, setzte sich die ganze Bande in das Nachbarzimmer, fortan nur noch &#8222;Suffhöhle&#8220; (Zitat Mitbewohner) genannt und überlegte, wie die Zeit zum Abend rumgebracht werden sollte. Ich hatte mich eigentlich schon gen Hauptstadt verabschiedet, konnte mich jedoch nicht so richtig losreißen. Außerdem war man fleißig dabei, mich zum Bleiben zu überreden. Immerhin: Es gab &#8222;Grützwurst&#8220; (Blutwurst) und w„hrend der Mitbewohner noch am Kochen war, wurden wir losgeschickt, um den Kasten Bier zu holen. Den Kauf eines solchen hatten wir kurz vorher beschlossen.</p>
<p class="MsoPlainText">Das wird so gegen 15:00, 16:00 Uhr gewesen sein.</p>
<p class="MsoPlainText">Den Rest des Tages verbrachten wir mit Essen, nach Alki-Schweiß stinken (und wie), Unterschichtenfernsehen gucken (&#8222;Wenn der datt nomma macht, kommter wech!&#8220;, eine Mutter über ihren Sohn) und guten Witzen. Zwischendurch stoß noch prominente Verstärkung dazu. Meines Wissens treibt sich der stadtbekannte Tunichtgut und Springinsfeld, der hereinschneite, im Internet unter dem Pseudonom &#8222;go!fidelity&#8220; herum. Ganz sicher bin ich mir aber nicht.</p>
<p class="MsoPlainText">Die nachfolgenden Biere, die Überredungsversuche und die Uhrzeit taten ihr übriges um mich zum Bleiben zu bewegen. Es wurde noch eine Mitfahrgelegenheit klarmacht und wenig später ging es auch schon wieder mit einem Bier in der Hand und zweien in den Arschtaschen ins Cafe Leviathan.</p>
<p class="MsoPlainText"><span id="more-19"></span></p>
<p class="MsoPlainText">Dort wurde über das Begegnung FC Hansa Rostock II &#8211; Hallescher FC und die gestrige Party resümiert und sich (wieder) warmgetrunken. Nachdem ich mein Fremdbier weg hatte und mir einige köstliche &#8222;Peppi&#8220; (Wodka und Zitronenkonzentrat, direkt im Schnapsglas gemischt; köstlich!) spendiert wurden, verordnete mir Mr. Go!fidelity (?) erstmal einige Gläser Wasser. Mein grenzdebiles Lächeln und meine Turnübungen am Tresen wurden wohl ganz recht in Richtung &#8222;zu früh &#8211; zu hart&#8220; interpretiert. Mit Wasser und Bier wurde also die Zeit überbrückt, bis es endlich zur Party gehen konnte.<br />
Die fand in einer ger„umigen und recht gemütlichen Wohnung ganz in der Nähe statt, die auch schon ganz gut gefüllt war. Bereitgestellt wurden einige Kästen Bier, Schnaps, Wurzelpeter und leckeres Essen. Auáerdem gab es gleich zwei &#8222;Dancefloors&#8220; von denen einer sogar mit Lichteffekten ausgestattet war. Respekt.</p>
<p class="MsoPlainText">Der weitere Abend nur noch in Schlaglichtern: Viel Bier, am Anfang nur wenig Tanzen und viel Langeweile, einige Gespräche, einige Bekannte wiedergetroffen, einige Leute, die mir unverständlicherweise meinten, mich auf eine &#8222;Niederlage&#8220; am Freitag hinweisen zu müssen (ihr wart wohl auf der falschen Party&#8230;) und zum Ende, nach dem überwinden eines Downs, endlich auch mehr Tanzen zu bodenständigeren Evergreens der (Post-)Antifa-Szene. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir ein junger Mann, den ich wohl von irgendwoher kennen musste, der, während ich tanzte, auf mich zustürmte und &#8222;DER ZEIGEFINGER!!&#8220; brüllte. Da ich schon moderat besoffen war, brauchte ich kurz, um zu kapieren, dass er wollte, dass ich beim Tanzen meinen Zeigefinger einsetzte. Hm&#8230; andere L„nder, andere Sitten&#8230; Was solls. DER ZEIGEFINGER!!</p>
<p class="MsoPlainText">Als die Playlist einmal durch war und die Party sich langsam leerte, entdeckte ich auch endlich den Wurzelpeter. Ein groáes Hallo, ein herzzereißendes Wiedersehen mit einem alten Freund. Sofort forderte ich zwei Passanten zum Umtrunk auf. Für den einen, der nicht mitmachte, sprang ich halt ein. Jetzt kommt eine längere Erinnerungslücke, ich schätze mal, dass einfach nichts mehr los war. Erwähnungswert noch, dass ein, sich in den späteren Stufen des Alkoholrausches befindlicher Kumpel irgendwann in dieser Nacht anrief, um mich zu fragen, ob ich in einer gewissen Stadt sei, um mit ihm &#8222;rumzugröhlen&#8220;. Kaputte Typen gibt&#8217;s eben nicht nur in Rostock&#8230; <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p class="MsoPlainText">Da wirklich nichts mehr los war, machten Mango Mecke und ich uns auch wenig später auf den Heimweg, nicht ohne noch in eine Beinahe-Schlägerei mit zwei Asozialen zu geraten, die noch besoffener als wir waren. Selbst Meckes Deeskalationsversuche, die auf der Beschwörung der Volks&#8230; äh Fuáballgemeinschaft beruhten (&#8222;Wir sind doch alle Hansa-Rostock!&#8220;), wollten nicht fruchten.</p>
<p class="MsoPlainText">Dafür wurde ich von Mecke im &#8222;Pleitegeier 2&#8243; noch auf ein Bier eingeladen. Damit hatte ich auch den eher unbeabsichtigten Besuch des &#8222;Bermudadreiecks KTV&#8220; abgeschlossen: Cafe Median, Molotov (am Freitag) und nun Pleitegeier 2. Alle Rostocker Sehenswürdigkeiten, die zählen, möchte ich mal sagen. Naja&#8230; es gibt da noch ein Meer, oder? <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p class="MsoPlainText">Die Ereignisse auf dem Nachhauseweg spotten &#8211; fast &#8211; jeder Beschreibung&#8230; Deswegen spare ich es mir an dieser Stelle auch mal, sie auszubreiten&#8230;</p>
<p class="MsoPlainText">Zu Hause angekommen wurde dann noch schnell Szene, der sich rechtzeitig zum Sandmann aus dem Staub gemacht hatte, aus dem Schlaf gerissen und sich hingehauen. Dieses Mal kam sogar meine Zahnbürste zum Einsatz!</p>
<p class="MsoPlainText">
<p class="MsoPlainText">
<p class="MsoPlainText">
<p class="MsoPlainText">Fazit: Geiles Wochenende mit tollen Menschen, von denen mir einige schon bekannt waren und von denen ich einige erst kennengelernt habe. Schade, dass ich alleine fahren musste. Bei Szene stehe ich nun in der Pflicht, ihm einmal ein richtig schäbiges Wochenende in Berlin auszugeben, wenn ich denn endlich mal Geld hab&#8217;.</p>
<p class="MsoPlainText">
<p class="MsoPlainText">Und wer hat nun den Sieg davon getragen? Die KPD/SPNS (Roter Oktober) oder doch die KPD/AU (Leuchtender Pfad)? Ich bin einmal eingepennt, Szene hat einmal den Einsatz verweigert, jemand anderes von den Saufproleten gekotzt&#8230; In die Erwägungen spielt noch einiges mehr hinein, aber alles in allem denke ich, dass es wirklich und ohne Lavieren einfach keinen Sieger gibt. Vielmehr gibt es Anzeichen der Verbrüderung angesichts der immer dreisteren Angriffe der nüchternen Reaktion, die unter anderem in Spießbürgertum, Arbeitswahn und Dosenpfand traurige Gestalt annehmen.</p>
<p class="MsoPlainText">
<p class="MsoPlainText">Im Politbüro der Saufproleten wurde sogar ein &#8222;Zweckbündnis&#8220; erwogen. Was wird die Zukunft wohl bringen?</p>
<p class="MsoPlainText">
<p class="MsoPlainText">Eines auf jeden Fall: Ein Rematch in der einzigen Metropole dieser abscheulichen Nation, in dem sich die Drückeberger der AU beweisen k”nnen bzw. müssen und in dem den hoffentlich zahlreich anreisenden Saufproleten ein mindestens gleich gastfreundlicher Schweinesuff wie mir bereitet wird&#8230;</p>
<p class="MsoPlainText">
<p class="MsoPlainText">
<p class="MsoPlainText">P.S.: Worüber sich einige sehr freuen werden: Der Fahrer der Mitfahrgelegenheit meinte, dass &#8222;Rostock auf der Aggressionskala ganz weit vorne&#8220; liege, nachdem er beinahe von einem absolut asozial gekleideten Taxifahrer aufs Maul bekommen hätte &#8211; schließlich wurden ja sogar einem &#8222;ganz ruhigen&#8220; Freund von ihm mehrere Zähne ausgeschlagen und die Nase gebrochen, nachdem dieser einen Fahrradfahrer &#8222;ganz ruhig&#8220; darüber belehrt hat, wo man Fahrrad fahren soll und wo nicht&#8230; Rostock wie es leibt und lebt&#8230;</p>
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		<title>Freitag</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 11:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hellospritty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>

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		<description><![CDATA[Prolog. Die Mitfahrgelegenheit klargemacht, das Konto überzogen und die letzte Veranstaltung für diese Woche ist ausgefallen: Es geht los und mit einem unbestimmten Gefühl mache ich mich bereit, gen Norden zu fahren.  Eigentlich wollte ich Wechselklamotten, eine frische Unterhose und ein Paar Socken mitnehmen; schlussendlich nehme ich nur meinen Schlafsack und eine Zahnbürste mit. Ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hellospritty.wordpress.com&amp;blog=4957692&amp;post=17&amp;subd=hellospritty&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prolog.</p>
<p>Die Mitfahrgelegenheit klargemacht, das Konto überzogen und die letzte Veranstaltung für diese Woche ist ausgefallen: Es geht los und mit einem unbestimmten Gefühl mache ich mich bereit, gen Norden zu fahren.  Eigentlich wollte ich Wechselklamotten, eine frische Unterhose und ein Paar Socken mitnehmen; schlussendlich nehme ich nur meinen Schlafsack und eine Zahnbürste mit.</p>
<p>Ich werde übrigens schändlich im Stich gelassen, dieser Fakt wird mir im Verlaufe des Abends noch immer wieder vorgehalten: &#8222;Na wo sind denn die anderen der Assoziation Umtrunk?&#8220;, &#8222;Bist du ganz alleine da?&#8220;&#8230; Durch diesen Abend muss ich mich alleine trinken, die anderen sind durch verschiedene (Lohn-)Arbeitsverhältnisse gebunden. Unter diesen Vorzeichen ist natürlich klar, dass ein Battle auf Augenhöhe ein Ding der Unmöglichkeit ist. Mein Maß aller Dinge wird für diesen Abend Josef S. bleiben, mit allen Saufproleten kann ich mich alleine einfach nicht messen.<br />
Die Sitze der luxuriösen Mitfahrgelegenheit sind bequemer als mein Bett. Ich genieße die Fahrt durch ein wolkenverhangenes und regnerisches Dunkeldeutschland und harre der Dinge, die da kommen. Das Sara-Conner-Cover von &#8222;These Boots Are Made For Walking&#8220; bleibt mir glücklicherweise erspart: die Landesgrenze rettet.</p>
<p>Kapitel 1</p>
<p>In Rostock angekommen und in der Kröpeliner Tor Vorstadt ´rausgelassen, suche ich mir meinen Weg zum berühmt-berüchtigten Cafe Median. Die &#8222;Warnung&#8220;, dass &#8222;die Anwohner nicht gut auf das Cafe Median&#8220; zu sprechen seien, ignoriere ich und frage mich bei den obligatorischen Dorfpunks zum Cafe Median durch. Zahlreiche Antifa-Aufkleber und seltsame Graffitis (mit Oi!-Inhalt) weisen mir den Weg.</p>
<p>Kapitel 2</p>
<p>Nachdem ich angekommen bin, versucht man alles, um es mir so gemütlich wie möglich zu machen. Die beiden Bierschubsen hinter dem Tresen sind mir bekannt und ich werde mit den Worten &#8222;Hallo, schöner Mann&#8220; (:-)) begrüßt. Außerdem kriege ich unverzüglich ein Bier an die Hand. Das Cafe Leviathan ist heller, größer und ordentlicher, als ich es mir vorgestellt habe. Desweiteren füllt es sich äußerst schnell. Bald ist die ganze Pinte voll mit Zecken, Rostocker Ultras und natürlich standesgemäß gekleideten Saufproleten, die auf die Ausfechtung der großmäulig angekündigten Schlacht drängen. Nach einigen Runden Pfeffi macht der Lokalmatador Josef. Szenin dem Treiben erstmal ein Ende; er will seinen Gast noch lebend zum Jugendabsturz Zentrum bringen.</p>
<p><span id="more-17"></span></p>
<p>Zwischendurch werden mir verschiedenste Blogger vorgestellt: &#8222;1+1&#8243; ballert sich eine Flasche &#8222;Mosquato&#8220; (&#8222;der Champagner des kleinen Mannes&#8220;) hinter, besserscheitern trinkt hinten im Cafe gemütlich ein Bier. Auch &#8222;streifschuss&#8220; wurde mir vorgestellt und wenn ich mich richtig erinnere, habe ich zeitnah noch mit allen diesen Leuten eine Runde Pfeffi getrunken.</p>
<p>Nebenbei wird mir noch mitgeteilt, dass mensch gedenkt, zu meiner Einweihungsfeier gleich mehrere Tage in Belgrad zu verbringen. Gut &#8211; für euch &#8211; das ihr mir das noch erzählt habt: Der Notschlafplatz bei den Punkern nebenan auf der Hundecouch wird euch jetzt erspart bleiben&#8230;.</p>
<p>Kapitel 3</p>
<p>Nachdem ich mein Babelsberger Assi-Shirt (&#8222;Rex Pils&#8220;) beim mir lieben Genossen Josef S. gegen ein unverdächtigeres T-Hemd eingetauscht habe, geht es gegen Jugend-Absturzzentrum. Ein guter Mob von bestimmt 40 Leuten läuft den Weg, knapp die Hälfte der Meute machen Jung-Ultras des sog. &#8222;FC Hansa Rostock&#8220; aus, die kräftig Lärm machen. Auch wenn nur ein Lied gesungen wird: Dieses weiß zu gefallen. Leider bin ich ja alleine unterwegs, Klassiker der blauen Bewegung, wie &#8222;Wir sind die Assis vom Kiez!&#8220; oder &#8222;Die Besoffenen mit uns!&#8220;, kann ich somit leider nicht anstimmen.</p>
<p>Im JAZ angekommen, werden mir weitere Biere gesponsort und mein halber Absturz aus dem Cafe Leviathan löst sich in Wohlgefälligkeit auf. Das DJ-Team, bestehend aus Mango Mecke, der irgendwoher noch meinen Namen weiß und einem uralten Bekannten aus dem Berliner Speckgürltel legt prolligen Kirmes-Techno auf. Tanzen wird zunehmend anstrengend. Auf der anderen Tanzfläche wird ziemlich feiner Elektro aufgelegt, die Indie-Band, die mich nicht mitnehmen wollte, habe ich mir jedoch nicht angeguckt.</p>
<p>Jetzt verlieren sich meine Erinnerungen langsam im Nebel. Es wurde lange getanzt, moderat gesoffen (Bier und Pfeffi) und bei einer Diskussion mit dem Blogger &#8222;knusperflocken&#8220;, der zur illustren Runde der Internetopfer dazugestoßen ist und besserscheitern gingen wohl zwei Flaschen Bier und eine nur geliehene Sonnenbrille (die ersetze ich, tut mir leid!) zu Bruch&#8230; Blaow.</p>
<p>Josef S. drängte unterdessen immer wieder zum Aufbruch und mindestens zwei Mal hatte er mich auch soweit, dass ich mitgehen wollte. Am Ausgang des JAZ überkam mich jedoch immer wieder das schlechte Gewissen: Das war zwar ein netter Abend, aber ich kann noch stehen und das darf heute einfach nicht sein.<br />
Kapitel 4</p>
<p>Endlich auf dem Heimweg und ich kann immer noch stehen. Spontan wird also beschlossen, noch in eine Punker-Kneipe umzuziehen, wo ich einen und Josef ungefähr drei (?) &#8222;arme Hunde&#8220; trinkt. Ein widerliches Gesöff, anscheinend eine Mischung aus Wodka und Jägermeister. Außerdem gibts noch Bier.</p>
<p>Wir einigen uns darauf, dass wir beide völlig hart sind und das der Nachhauseweg angetreten werden sollte. Josef braucht lange Minuten, um die Haus- und die Wohnungstür aufzubekommen: Alles dreht sich.</p>
<p>Meine Zahnbürste benutze ich nicht mehr und falle völlig fertig in das gemachte Bett.</p>
<p>Epilog</p>
<p>Schon vier Stunden später wache ich ohne Katererscheinungen auf und möchte irgendetwas tun. Josef preist zwar den Samstag-Abend an, danach verfällt er allerdings wieder ins Koma und ist nicht zu wecken. Einige Seiten der auf dem Boden liegenden &#8222;jungle Wordl&#8220; später fällt mein Blick einerseits auf den PC des Genossen und andererseits auf einen Sixer &#8222;Zipfer Urtyp&#8220;. Ich fühle mich zwar ein bisschen sehr assi dabei, aber was soll man um diese Uhrzeit alleine machen: Ich köpfe also ein Zipfer und setze mich restalkoholisiert an den Computer, um diesen Party-Bericht zu schreiben. Dabei werde ich übrigens immer besoffener. Rechtschreibfehler seien mir verziehen.</p>
<p>Mein Fazit zu diesem Abend: Es hätte noch exzessiver gesoffen werden können, niemand kroch über den Boden, aber es war trotzdem sehr geil.<br />
Cheers ´n´ Oi!</p>
<p>P.S.: Ich habe es nirgendwo im Text unterbringen können: Josefs Zimmer kommt als Zimmer des &#8222;ideellen Gesamtjunggesellen&#8220; daher&#8230;</p>
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		<title>&gt;&gt;Das ist kein Ausflug, das ist ein Raubzug&lt;&lt;</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 14:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hellospritty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[So, auf dem Flyer ist ja schon das meiste wichtige zu lesen, ein Einschub, der wichtigste!, ist noch zu machen: Eingeladen ist, wie an anderer Stelle schon verkündet wurde, auch die legendäre Assoziation Umtrunk. Unser kompetentes Spaß-Team, welches gelegentlich und nicht zu unrecht auch unter &#8222;Die Liga der außergewöhnlichen Gentleman&#8220; firmiert, wird sich auf den [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hellospritty.wordpress.com&amp;blog=4957692&amp;post=15&amp;subd=hellospritty&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 671px"><a href="http://szene.blogsport.de"><img title="Join the caravan of love" src="http://img442.imageshack.us/img442/4346/flyer1dl8.jpg" alt="Join the caravan of love" width="661" height="308" /></a><p class="wp-caption-text">Join the caravan of love</p></div>
<p>So, auf dem Flyer ist ja schon das meiste wichtige zu lesen, ein Einschub, der wichtigste!, ist noch zu machen: Eingeladen ist, wie an anderer Stelle schon verkündet wurde, auch die legendäre Assoziation Umtrunk. Unser kompetentes Spaß-Team, welches gelegentlich und nicht zu unrecht auch unter &#8222;Die Liga der außergewöhnlichen Gentleman&#8220; firmiert, wird sich auf den Weg machen, teilweise von weither und freut sich natürlich über tatkräftige Unterstützung aus den Reihen des lokalen Lumpenproletariats.</p>
<p>Es gibt die mannigfaltigsten Möglichkeiten, sich nach Rostock, das gelegentlich und nicht zu unrecht auch unter dem Namen &#8222;Sarajevo, Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina&#8220; firmiert, zu bewegen. Der bescheidene Autor dieses Beitrags favorisiert die klassische Regio-Fahrt mit Verwahrlosungsgarantie.</p>
<p>Nicht zuletzt sollte es viele Leute nach Sarajevo ziehen, weil ein seit längerer Zeit aufgebauter Konflikt auf Lösung,  besser: Ausfechtung drängt. Wie das doofe Georgien das ehrwürdige Mütterchen Russland, so provozierten die sog. &#8222;Saufproleten Niklotstreet&#8220; bzw. ihr pseudo-intellektueller Arm, die &#8222;Niklot Party Army&#8220;, die Assoziation Umtrunk mit respektlosen Internet-Nachrichten, Anrufen und obszönen Bildnachrichten. Inhalt des Affronts: Da meinten Leute, in Mecklenburg-Vorpommern sei das Saufen erfunden worden.  &#8222;Das Saufen von Brackwasser, vielleicht!&#8220; prusten die Alten Herren der schlagendsten Verbindung der Deutschen Demokratischen Republik da belustigt.</p>
<p>Ob der anhaltenden und hartnäckigen Sturköpfigkeit der Saufproleten, die sich immer noch weigern, die wundervolle Überlegenheit der Assoziation U anzuerkennen, erweist es sich nun also als nötig, die blaue Fahne der Aufklärung auch nach Mecklenburg-Vorpommern, Rostock, Kröpeliner Tor Vorstadt, Jugend Absturz Zentrum zu tragen, um eine epische Schlacht am Tresen zu schlagen.</p>
<p>Unnötig zu erwähnen, das auch Leute, die sich nicht vorhaben, sich zum jungen Tod zu saufen, auf ihre Kosten kommen werden: Allein einer der Acts bzw. DJ_ane-Teams, die da aufgefahren werden, könnten überall anders, wo ihre Pferdewägen sie hintragen könnten, ganze Hallen füllen.</p>
<p>Beschreitet den leuchtenden Pfad! Kreuzzug!!</p>
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